Belgische Waffeln in der Markthalle Neun

Waffeln auf dem Breakfast Market

Es ist Sonntag. Das Wetter ist solala. Aber auf jeden Fall nicht schön. Auf der Suche nach Veranstaltungen warf ich einen Blick in die FB Events und sah den Breakfast Market.
Mein Freund und ich also hin und ich muss sagen, es ist echt cool da. Ich kannte die Markthalle noch aus alten Tagen, als ich im Wrangelkiez gearbeitet hab und immer in den Aldi bin. Wenn nicht grad zufällig ein super hipper fancy Breakfast Markt aufgebaut wird, ist die Halle ziemlich runtergekommen.
Egal. Man kommt rein und sieht in die Gesichter von vielen jungen internationalen Menschen. Ja – schon überwiegend stylisch und touristisch. Aber schön.
Es riecht nach Kaffee, Brötchen, süßen Teilchen und du hörst Gebrubbel, Lachen, Kaffeemaschinen, Tellergeklapper und Kinder. 

Die Stände dort bieten dir alles von Kaffee, belgischen Waffeln, Muffins, afrikanischen Teigtaschen, arabischen Teigtaschen, Anti-Pasti, Fisch, Kuchen. Alles. Ich war heilfroh, dass ich schon groß gefrühstückt hatte, sonst hätte ich ne Menge Geld gelassen.

So gönnte ich mit eine Waffel mit Puderzucker und ärgerte mich über mich selbst ein wenig, dass ich als Berliner sowas nur am Rand mitbekomme. Die Touris kennen die ganzen coolen Sachen hier in der Stadt und man selbst ist nur am Arbeiten und checkt erst nach 3 Jahren, dass es diesen Breakfast Market gibt. Nun gut. Jetzt hab ich ihn gesehen und will auf jeden Fall wieder hin. Wenn ich mal daran denke, dass heute der 3. Sonntag im Monat ist.

1. Lebkuchenherz in diesem Jahr.

Naja eigentlich schon der 2.  Den ersten hab ich schon gegessen. :)

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Knaller Rüblikuchen.. und dabei vegan!

Mein erster veganer RübliKuchen

Ausgelöst von dem Geburtstag einer Freundin und dem Kochbuch „Vegan for Life“ von Attila Hildmann (Rezept: Seite 143), dass ich geschenkt bekommen habe, dachte ich, es wäre doch praktisch die beiden zu kombinieren.

Rübli-Kuchen

Ich buk (deutsche Sprache isn Knaller) meinen ersten veganen Kuchen und ich muss sagen, man schmeckt nicht, dass er vegan ist. Das mal gleich vorne weg. Er schmeckt weder fad, noch luschi oder dröge. Nix, der ist total lecker.

Ich hab mich an diesem Rezept orientiert und etwas abgeändert.

Rezept für den Teig
  • 300g gemahlene Mandeln
  • 180g Mehl
  • 300ml Soyasahne
  • 2 Prisen Salz
  • Prise Muskat
  • Prise Zimt
  • 2 Pckg, Zitronenabrieb
  • 300g geriebene Möhren
  • 300g Rohrzucker
  • 1 Marzipandecke
  • 1 Packg. Marzipanrohmasse
ZUBEREITUNG

1. Sahne steif schlagen (Anm. der Redaktion: Ich hab mir einen Wolf geschlagen, aber so richtig fest wurde die Sahne nicht, aber vielleicht ja bei euch?)
2. Rohrzucker reinrieseln lassen
3a. Ich hab mir dabei alte 80er Musik angehört und war ganz entzückt von diesem alten Song:
http://dai.ly/x1065zm  (Überraschung)

ALSO: Ganz wichtig: Gute Musik beim Backen.
3. gerieben Möhren (oaahr..), Mehl, Mandeln, Gewürze, Salz und Zitrone hinzufügen.
4. Ofen auf 180 Grad vorheizen.
5. Insgesamt kommt der Kuchen für 60 Minuten in den Ofen. Nur nach 35 Minuten holt man ihn kurz raus, deckt ihn mit Alufolie ab und schiebt ihn für die restliche Zeit wieder rein.
6. 90 Minuten abkühlen lassen.
7. In der Zwischenzeit die Rohmarzipanmasse mit Lebensmittelfarbe einfärben und kleine Möhrchen formen
8. Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, kann die Marzipandecke rauf. Protipp: Wenn man sie am Rand festdrücken will, reißt sie schnell ein. Also hier muss man mit etwas Ruhe rangehen, den Rand Stückchen für Stückchen randrücken und den Rest abschneiden. Da es meine erste Marzipandecke auf einem Kuchen war, sieht mein Rand etwas wie ein Flickenteppich aus, aber da die Außenkante aufm Teller eh nicht im sichtbaren Feld ist, sieht der Essende es sowieso nicht. HAH!

So und jetzt guten Appetit!

Mini-Gugelhupf mit Birne

Klein, aber Fein.

Der Anlass für diese Gugelhupfe war der Kindergeburtstag eines 8-Jährigen. Zur Familienfeier bringt man natürlich etwas mit und im besten Fall, etwas dass die anderen aus der Familien nicht auch gebacken haben.

Rezept
  • 180g Mehl
  • 30g Speisestärke
  • 0.5 Pckg Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 85g Butter (weich wenn möglich)
  • 30g Zucker
  • 1 Pckg Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 1 Pckg Zitronenabrieb
  • 2 Birnen

 

Zuerst wird Mehl, Salz, Speisestärke und Backpulver miteinander vermischt. In einer 2. Schüssel fügt man anschließend die Eier, den Zucker und Vanillezucker mit Butter zusammen und rührt alles schaumig. Die Mehlmischung im nächsten Schritt unter die Eiermischung hinzufügen und zuletzt die Birnenraspel unter den Teig geben.

Alles zusammen in die Gugelhupfförmchen geben und für 15Min in den vorgeheizten Ofen bei 175°C backen. Aber wie gesagt – ich hab es mit dem Teig in den Förmchen gut gemeint und sie bis zum Anschlag gefüllt. Entsprechend kam er hoch und ich hätte mir aussuchen können, ob ich Muffins oder Mini-Gugelhupfe glasieren will.

Ich hab die Förmchen noch einen Moment am Fenster auskühlen lassen, bevor ich den Teig herausgetrennt habe. Nun brauchst du die Gugelhupfe (ich habe mich für Gugelhupfe entschieden) nur schön glasieren und mit bunten Streuseln verzieren. Fertig und ab dafür.

Topfenknödel mit Zwetschgen und Vanillequark

Wenn mal nichts im Haus ist und man wahnsinns Appetit auf Süßes hat

Das ist eins dieser Gerichte, die man aus alten Toastscheiben, etwas Quark und Vanillezucker machen kann.

Rezept
  • 10 Scheiben Toast
  • 1 Ei
  • 2 Packg Vanillezucker
  • etwas Zucker
  • 250g Speisequark
  • 500g Vanillejoghurt (der von Alpro Soya passt gut)
  • 6 Zwetschgen
  • etwa 80g Butter
  • Limettensaft oder Abrieb 1 Limette

Zuerst muss man ein paar Sachen vorbereiten.

1) Ich habe damit begonnen, den Quark vorzubereiten. Dafür muss man nur 3/4 des Speisequarks mit ca 400g des Vanillejoghurts miteinander vermengen.

2) Dann macht man weiter mit dem Toastbrot. Hier muss man die Rinde abschneiden und aus Scheiben und Rinde Würfel schneiden. Anschließend kann man erstmal beides voneinander getrennt aufbewahren.

3) Weiter geht es mit der Quarkmasse. Dafür muss man zunächst das Ei und den Vanillezucker zusammen schaumig schlagen. Das kommt dann zusammen mit einem Schuss Limettensaft, den Toastwürfeln (nicht die Rindenwürfel) in die Quarkmasse. Schön vermengen und für 15Minuten stehen lassen, damit das Brot den Quark noch etwas aufsaugen kann. 

Zwetschgenknödel

4) Jetzt bereitet man die Zwetschgen vor. Dafür schneidet man sie zunächst in kleine Stücke. Dann erwärmt 2 EL Zucker in einer Pfanne (zum Karamelisieren der Zwetschgen) und fügt die Zwetschgen mit etwas Limettensaft zu dem geschmolzenen Zucker hinzu. Wenn ihr mögt, könnt ihr auch eine Vanilleschote in die Pfanne tun. Das kann dann zusammen auf kleiner Flamme vor sich hin köcheln.

Auf einer 2. Pfanne werden jetzt die Rindenwürfel mit etwas Zucker und Butter erhitzt und kross getoastet. Wenn sie fertig sind, einfach an den Rand stellen.

5) Im letzten Schritt werden 2l Wasser erhitzt. Wenn es kocht, gibt man 1TL Stärke und 1 EL Zucker hinzu. Das Wasser kann jetzt weiter sieden. Ihr braucht nun einen Teller auf den ihr etwas Stärke verstreut. Denn nun formt ihr mit euren Händen Knödel aus der Quarkmasse und wendet sie gut in der Stärke bevor sie in den Topf kommen. Es dauert nur ein paar Minuten, dann schwimmen sie auch schon an der Oberfläche und ihr könnt sie rausnehmen.

Jetzt schön mit den Zwetschgen und den krossen Buttertoastwürfeln auf einen Teller anrichten und fertig. Und sich freuen nicht vergessen. Lasst es euch schmecken.

Honigplätzchen nach Omas Rezept

Omas Rezept für Honigplätzchen

Ich habe ein Rezept aus einem alten Backbuch meiner Oma ausprobiert und finde es ziemlich gut. Die Plätzchen sind ziemlich süß, aber naja – heißen ja auch Honigplätzchen. Da ich sie nur zum ausprobieren gebacken habe, verwendete ich jeweils die Hälfte der angegebenen Mengen.

Hier aber mal das Originalrezept:
  • 420g Mehl
  • 1Pck Backpulver
  • 200g Puderzucker
  • 2 Eier
  • 180g Margarine
  • etwas Zironenschale oder Zitronensäure
  • 6EL Honig
  • Eigelb zum Bestreichen
  • Konfitüre oder Marmelade

Mehl mit Backpulver vermischen und durchsieben. Puderzucker, Eier, Margarine, Zitronenschale und Honig dazugeben. Alles vermengen, zu einem Teig verarbeiten und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag mit viel Mehl (klebt ziemlich) ausrollen und Plätzchen ausstechen. Dabei die Hälfte des Teigs etwas kleiner ausstechen. Anschließend kommen sie für max. 10min in den Ofen (ca. 150-200Grad – nicht zu heiß) bis sie goldgelb sind.

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Nach dem Backen werden immer zwei verschiedene Plätzchen mit Konfitüre miteinander verbunden.