Knaller Rüblikuchen.. und dabei vegan!

Mein erster veganer RübliKuchen

Ausgelöst von dem Geburtstag einer Freundin und dem Kochbuch „Vegan for Life“ von Attila Hildmann (Rezept: Seite 143), dass ich geschenkt bekommen habe, dachte ich, es wäre doch praktisch die beiden zu kombinieren.

Rübli-Kuchen

Ich buk (deutsche Sprache isn Knaller) meinen ersten veganen Kuchen und ich muss sagen, man schmeckt nicht, dass er vegan ist. Das mal gleich vorne weg. Er schmeckt weder fad, noch luschi oder dröge. Nix, der ist total lecker.

Ich hab mich an diesem Rezept orientiert und etwas abgeändert.

Rezept für den Teig
  • 300g gemahlene Mandeln
  • 180g Mehl
  • 300ml Soyasahne
  • 2 Prisen Salz
  • Prise Muskat
  • Prise Zimt
  • 2 Pckg, Zitronenabrieb
  • 300g geriebene Möhren
  • 300g Rohrzucker
  • 1 Marzipandecke
  • 1 Packg. Marzipanrohmasse
ZUBEREITUNG

1. Sahne steif schlagen (Anm. der Redaktion: Ich hab mir einen Wolf geschlagen, aber so richtig fest wurde die Sahne nicht, aber vielleicht ja bei euch?)
2. Rohrzucker reinrieseln lassen
3a. Ich hab mir dabei alte 80er Musik angehört und war ganz entzückt von diesem alten Song:
http://dai.ly/x1065zm  (Überraschung)

ALSO: Ganz wichtig: Gute Musik beim Backen.
3. gerieben Möhren (oaahr..), Mehl, Mandeln, Gewürze, Salz und Zitrone hinzufügen.
4. Ofen auf 180 Grad vorheizen.
5. Insgesamt kommt der Kuchen für 60 Minuten in den Ofen. Nur nach 35 Minuten holt man ihn kurz raus, deckt ihn mit Alufolie ab und schiebt ihn für die restliche Zeit wieder rein.
6. 90 Minuten abkühlen lassen.
7. In der Zwischenzeit die Rohmarzipanmasse mit Lebensmittelfarbe einfärben und kleine Möhrchen formen
8. Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, kann die Marzipandecke rauf. Protipp: Wenn man sie am Rand festdrücken will, reißt sie schnell ein. Also hier muss man mit etwas Ruhe rangehen, den Rand Stückchen für Stückchen randrücken und den Rest abschneiden. Da es meine erste Marzipandecke auf einem Kuchen war, sieht mein Rand etwas wie ein Flickenteppich aus, aber da die Außenkante aufm Teller eh nicht im sichtbaren Feld ist, sieht der Essende es sowieso nicht. HAH!

So und jetzt guten Appetit!

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