Dinkelbrot mit Grünkern

Mein Lieblings-Dinkelbrot – jetzt mal mit Grünkern

Ich backe mir ja nun schon seit einigen Jahren mein Brot selbst, meistens backe ich mir dann Dinkelbrot mit Leinsamen. Hier und da variiere ich – entweder mit etwas Pfeffer, italienischen Kräutern, Samen oder verschiedenen Flocken. Heute habe ich mal Grünkern reingemischt und musste erst einmal nachlesen, ob man ganze Körner überhaupt in den Brotteig reinmischen kann, oder ob man sie vorbereiten muss. Und ja – man kann/soll sie wie Reis vorher in Salzwasser kochen und kann sie dann (ausgekühlt) in die Mehlmischung hinzugeben. Ich habe es heute probiert und es schmeckt mir ganz gut.

Cake Affairs_Dinkel Grünkern Brot

Rezept
  • 500g Dinkelmehl
  • 100g gekochter Grünkern (ganzes Korn)
  • 1 Packg Hefe
  • Prise Salz
  • Prise Zucker
  • 500ml warmes Wasser
Optional
  • Handvoll geschroteter Leinsamen
  • Handvoll Chiasamen
  • Handvoll Hirseflocken
Gärungszeit:

60 Minuten

Backzeit:

60 Minuten bei 200°C + eine Schüssel Wasser, die mit in den Ofen kommt

Cantuccini

Kross, mit ganzen Mandeln und nicht so süß wie die gekauften

Mein Freund steht auf Cantuccini. Folglich wollte er auch im Urlaub nicht darauf verzichten und hat uns diese leckere Knabberei gebacken.

Cake Affairs_ Cantuccini

Rezept
  • 250 g Mehl
  • 160 g Zucker
  • 1 Tl Backpulver
  • 2 Pk. Vanillezucker
  • 0,5 Fläschchen Bittermandelaroma (maximal, sonst wird’s geschmacklich zuviel)
  • Prise Salz
  • 25 g Butter
  • 2 Eier
  • 200 g Mandeln (Stifte und ganze Mandeln)
Backzeit

2x 15 Minuten (bei 200°C) Am besten aber immer nach eigenem Ermessen, bis die Cantuccini leicht braun werden.

Ofen auf 200°C vorheizen.

Solltest du ganze Mandeln mit Schale haben, musst du sie erst einmal mit kochendem Wasser übergießen (blanchieren) und sie 1 Minute drin lassen. Dann gießt du das heiße Wasser ab und schreckst die Mandeln mit kaltem Wasser ab. Jetzt kannst du die Schale abpellen. Leider ist das eine fürchterliche Fummelei, deswegen würde ich jedem empfehlen, direkt geschälte Mandeln zu kaufen, falls das geht.

Im nächsten Schritt vermengst du die trockenen Zutaten, bis auf die Mandeln und anschließend den Rest. Dann werden die Mandeln eingeknetet. Den Teig mit etwas Mehl bestäuben und zu einer Kugel formen. Anschließend für ca. 30 Minuten kalt stellen. Nicht wundern: Der Teig ist sehr, sehr klebrig. Behalte also immer etwas Mehl in der Nähe.

Nimm dir ein Backblech und lege schon mal Backpapier rauf. Jetzt schneidest du den Teig in sechs gleichgroße Stücke und formst aus jedem Stück eine gleichmäßig lange Rolle (ungefähr die Breite deines Backblechs). Achte auf genügend Abstand zwischen den Rollen, denn sie gehen beim Backen etwas auseinander. Das Blech kommt jetzt für 15 Minuten in den Ofen.

Lass sie anschließend auskühlen. Sind sie abgekühlt schneidest du die Rollen in schräge Stücke. Quasi in die Cantuccini-Form. Jetzt kommen die Cantuccini wieder auf das Backblech (werden auf die Schnittfläche gelegt) und werden noch einmal 15 Minuten bei 160 Grad gebacken.

Wenn sie fertig sind, lass sie auskühlen und bewahre sie in einer Tupper oder ähnlichem auf, damit sie schön kross bleiben und nicht wieder weich werden.

 

Veganer Apfelkuchen mit Decke

Kein Hexenwerk. Saftig und süß. Wie von Oma.

Ich bin gerade im Urlaub und mache Ferien in einem abgelegenen Holzhaus. Zwar hab ich hier grundsätzlich weniger Appetit als in der Stadt, aber Kuchen geht immer. Also hab ich alle Zutaten im Dorf nebenan gekauft und gebacken. Ich liebe ja den – ich sag mal „schnöden“ – gedeckten Apfelkuchen vom Bäcker. Diese kleinen viereckigen Blechkuchen mit Apfelmusfüllung und einer dicken Zuckerschicht oben drauf. Hier also das Rezept für einen fruchtig frischen Apfelkuchen mit Decke.

Cake Affairs - Veganer Apfelkuchen mit Decke

Füllung:
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • 750g Apfelmus
  • 3 große Äpfel
  • Prise Zimt
Teig:
  • 450g Mehl
  • 80g Zucker
  • 3/4 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 150g Margarine
  • 1 Banane
  • 5 EL Pflanzenmilch
  • 4 EL Wasser
Zuckerdecke:
  • Puderzucker (Eine Packung reicht. Ich würde auch eher nach Augenmaß gehen.)
  • Etwas Zitronensaft oder Pflanzenmilch
Backzeit:

40-45 Min bei 200°C Ober- und Unterhitze

Zubereitung:

Zunächst kümmerst du dich um die Füllung. Schneide die Äpfel klein, entferne den Strunk und die Kerne und koche sie zusammen mit dem Apfelmus, etwas Zimt und dem Saft einer halben Zitrone ca. 20 Minuten etwas auf. Und Vorsicht: Leider brennt es schnell an und spritzt fürchterlich wenn es kocht (solltest du zwischendurch mal umrühren wollen. :/).

Während die Äpfel auf dem Herd sind, kannst du schon mit dem Teig weitermachen.

Füge einfach alle Zutaten zusammen. Zuerst alle trockenen, dann die restlichen Zutaten wie Margarine, Pflanzenmilch, Banane und Wasser. Die Banane galt mir als Bindemittel. Es geht aber auch Ei-Ersatz (1 EL) zum Beispiel.

Am besten verknetest du alles mit der Hand. Dabei soll ein weicher formbarer Teig entstehen, den du ausrollen kannst. Ist er zu klebrig, füg einfach noch etwas Mehl hinzu. Ist die Füllung fertig? Dann nimm sie vom Herd und lass sie abkühlen.

Teile den Teig in zwei Hälften. Die eine Hälfte wird dein Boden, die andere deine Decke.

Schnapp dir jetzt deine Springform (meine ist Ø 26cm) und fette sie mit Margarine ein. Anschließend rollst du einen Teil deines Teigs aus und bedeckst damit den Boden und die Seiten. Anschließend stichst du mit der Gabel ein paar Löcher in den Boden. Mittlerweile sollte die Füllung etwas abgekühlt sein. Füll sie in die Form und stell alles für einen Moment zur Seite. Denn jetzt rollst du den restlichen Teig aus und legst ihn wie eine Decke über die Füllung. Denk daran, die Ränder miteinander zu verbinden. Der Teig reicht dicke. Auch hier habe ich am Ende noch ein paar Löcher mit der Gabel reingestochen, damit die Feuchtigkeit beim Backen entweichen kann.

Jetzt kommt alles in den nicht vorgeheizten Ofen bei 200°C für rund 40 Minuten, (plus/minus – je nachdem wie dein Ofen heizt).

Wenn er fertig ist, lass ihn gut auskühlen. Das dauert leider eine Weile. ;) Sobald er nur noch an den Seiten warm ist, reicht es schon, um die Zuckerdecke anzurühren und auf der Kuchendecke zu verteilen. Bei mir hat sich leider alles in die Mitte des Kuchens gesammelt, weil die Decke in der Mitte niedriger war, als am Rand. Mich hat’s nicht gestört, aber ich sag’s mal trotzdem. Wer die Zuckerdecke überall haben will, sollte also mehr anrühren. Lass alles noch einmal gut auskühlen und dann kannst du ihn endlich anschneiden.

Tipp:

Beim Essen kam mir später eine Idee: Heidelbeeren! Ich hatte noch ein paar im Kühlschrank und legte sie neben den Kuchen auf den Teller und aß beides zusammen. Das war voll lecker. Vielleicht kann man die auch vorsichtig mit in die Apfelfüllung geben und zusammen backen? Wenn es sich ergibt, werde ich es mal probieren und berichten.

Ja dann, viel Spaß beim Backen und lasst es euch schmecken.

Heidelbeer Cupcake mit Topping (vegan)

Mein Wochenend-Schmankerl: Heidelbeer Cupcake mit Frosting

Ich habe euch ja schon einige leckere Rezepte mit Heidelbeeren in meinem Blog vorgestellt, wie z.B. meine Heidelbeer Tarte oder die Quarktaschen mit Heidelbeeren.

CakeAffairs_Heidelbeer Cupcakes mit Frosting Vegan_ig2_Fotor

Heute bin ich mit meinem Freund zum Familienessen eingeladen und dachte, ich bringe bei der Gelegenheit ein paar Cupcakes mit. Da ich seit einigen Monaten vegan lebe, sind diese Heidelbeer Cupcakes auch ohne Butter, Milch oder Ei (inkl. des Toppings).

Rezeptfür 24 Cupcakes (2 Bleche)
  • 500g Mehl
  • 1 Pckg. Backpulver
  • 200g Zucker
  • 2 Pckg. Vanillezucker
  • etwas Abrieb 1 Vanilleschote
  • 1/2 TL Salz
  • 150g Sonnenblumenöl
  • 150ml Soyadrink
  • 2 EL Zitronensaft
  • 250g Heidelbeeren (TK)
  • Papierförmchen und Muffinform
Topping:
  • 100g Alsana Margarine (oder eine andere pflanzliche Margarine)
  • 250g Puderzucker
  • 3 EL warmes Wasser
  • einen Spritzer Zitronensaft
  • und wenn das Topping rosa werden soll: vegane Lebensmittelfarbe. In meinem Fall war das Rote Beete -Pulver (gibts im Bioladen)
Backzeit:

20 Minuten bei 175Grad, mittlere Schiene

Ich beginne immer damit, mir alle Zutaten und meine Silikon-Muffinform schon bereit zu stellen. Wie im Fernsehen in den Kochshows. Auch den Ofen mach ich schon an. Ich habe einen Elektroofen (der schon etwas in die Jahre gekommen ist) und dreh ihn auf 170/180 Grad Ober- und Unterhitze.

Dann beginne ich alle Zutaten miteinander zu vermengen. Die Heidelbeeren lasse ich aber noch außen vor. Denn den Teig mixe ich mit meinem Küchengerät und dabei würde ich die Heidelbeeren kaputt machen.  Wenn der Teig schön samtig weich ist und keine Klümpchen drin sind, wende ich die Heidelbeeren in etwas Mehl und hebe sie vorsichtig unter den Teig. In der Hoffnung, das möglichst wenig Farbe austritt und der Teig nicht gleich komplett lila ist :)

So, dann kommen die Papierförmchen in die Muffinform, der Teig wird mit zwei Löffeln eingefüllt und ab gehts für 20 Minuten in den Ofen. Ob sie „gut“ sind, kannst du mit einem Holzstäbchen testen. Klebt noch flüssiger Teig dran, müssen sie noch einige Minuten im Ofen bleiben.

Wenn die Muffins fertig sind und auskühlen, kannst du das Frosting anrühren. Dabei vermengst du auch alle Zutaten einfach mit dem Schneebesen (die Margarine muss weich sein, aber nicht flüssig, sonst wird das nix mit der Creme). Dann stelle ich mir ein hohes Glas beiseite und nehme das als Halterung für meine Spritztüte. So kann ich mit einem Löffel vorsichtig das Frosting in die Tüte geben, ohne mir einen abzubrechen. Sollten deine Muffins hochgewachsen sein, kannst du den „Berg“ einfach vorsichtig abschneiden und dir so ein schönes Plateau für dein Frosting errichten.

Viel Spaß. Falls Fragen aufkommen, schreibt mir gern.

New York Cheesecake

an einem Sonntag im Oktober…

Naja ehrlicherweise müsste man sagen, an einem Samstag im Oktober. Denn der Kuchen stand über Nacht im Kühlschrank.

Ich hatte Lust auf was Süßes und dachte mir, dass ich noch nie einen NewYork Cheesecake gebacken (Käsekuchen jedoch zu Hauf) hatte. Also probierte ich es mal aus. Außerdem ist ja heute Welt-Vegan-Tag. Wie kann man den besser angehen, als mit einem Kuchen.

Cake Affairs _ New York Cheesecake

Boden:
  • 350g vegane Haferkekse (also 2 Packungen aus dem Bioladen)
  • TL Zimt
  • 75g Pflanzenmargarine
  • kleinen Schuss Zuckerrübensirup
Teig:
  • 90g Zucker
  • 90g Naturjoghurt (Soja)
  • 30g Mehl
  • 2EL Sojamilch
  • 3 EL Zitronensäure
  • 1 ausgekratze Vanilleschote  ( wer hat kann auch gern mehr reinmachen)
  • Prise Salz
  • optional noch 1 Packg. geriebene Zitronenschale
  • kleinen Schuss Agarvendicksaft
  • 600g veganer Frischkäse (wer mag, kann ihn auch selber machen. Ist mit Sicherheit preiswerter.)
Backzeit
  • 60 Minuten bei 180°C

Am besten legst du dir zu Beginn erst einmal die Springform bereit, denn der Keksboden kommt gleich rein. Dann beginnst du damit, die Margarine zu erhitzen. Während sie auf kleiner Flamme langsam schmilzt, kannst du die Kekse zerbröseln. Jeder hat da wohl seine eigene Technik. Ich fülle sie meistens in einen Topf und stampf sie mit meinem Nudelholz klein. Während du die Kekse zerkleinerst, kannst du den Zimt dazugeben und unterrühren.

Anschließend kommt die geschmolzene Margarine unter die Kekskrümel. Schön umrühren und die Margarine verteilen. Dann in die Springform füllen und gleichmäßig fest andrücken. Ich habe dafür meinen Kartoffelstampfer genommen. Das geht ganz gut.

Nun nimmst du dir eine Schüssel und vermengst alle Zutaten außer den Frischkäse miteinander. Denn der Frischkäse ist zu „fest“, wenn er aus der Packung kommt. Es ist besser, wenn du ihn in einer extra Schüssel erst mit einem Rührgerät schön cremig rührst. Ofen auf 180°C vorheizen.

Cake Affairs _ New York Cheesecake

Vermenge jetzt die Joghurtmasse mit dem Frischkäse, füll es auf den Keksboden und verstreich alles gleichmäßig. Nun kommt der Kuchen für ca. 1 Stunde in den Ofen und nachdem du ihn ordentlich ausgekühlt hast, stelle ihn nochmal in den Kühlschrank.

Nicht wundern, wenn man die Stäbchenprobe macht, klebt noch Teig am Stäbchen, aber das passt schon so. Er wird beim Auskühlen wieder fest. Dazu kann man noch ein Topping aus Puderzucker, Kirschen oder Apfelmus servieren. Lasst es euch schmecken.

 

Grüner Smoothie mit Gurke und Kresse

Mein 1. Versuch: ein Grüner Smoothie mit allem, was die Küche hergab

Heute Mittag hat es mich überkommen. Die halbe Gurke, die noch in meinem Kühlschrank lag und die Kresse auf meinem Fensterbrett lachten mich heute so an, dass ich dachte: Heute seid ihr dran.

Cake Affairs – Grüner Smoothie mit Gurke und Kresse

Ich hab etwas gegoogelt, welche Zutaten die meisten Leute so nehmen, was passt, was nicht passt und mich entschieden auf gut Glück einfach das zu nehmen, was in meiner Küche noch vorhanden war. Die Wahl fiel auf eine Salatgurke, Romanasalat, eine Banane und Zitronenmelisse. Im Grunde alles, was ich auch in einen Salat packe. Nur dieses Mal püriert und mit Wasser vermischt. Jetzt hab ich die Hälfte getrunken und muss sagen, dass es so schmeckt, wie ich es mir eben vorgestellt habe. Grün. Nach Salat. Aber gut. Ich glaube, beim nächsten Glas werde ich mir aber noch eine Prise Salz rein machen. Und Pfeffer.

Mein Rezept:
  • 1/2 Salatgurke
  • 4 Blätter Romanasalat
  • 750ml Wasser
  • 1 Banane
  • ein paar Blätter Zitronenmelisse
  • ungefähr eine Hand voll Kresse
  • etwas von meinem Grünen Tee von heute Morgen (kalt)

Das alles schön durchmixen und trinken.