Quarktaschen mit Heidelbeeren

Zusammen mit Freunden schmecken sie gleich viel besser

Neulich war ich zu einem Kaffeekränzchen in Moabit eingeladen und wollte, für einen besseren Transport mit dem Fahrrad, das Rezept meiner Vanillecreme Tarte nehmen und daraus kleine Quarktaschen machen. Der einzige Unterschied zum Tarte Rezept sind eigentlich nur die Heidelbeeren. Leider gab es im Supermarkt nur noch eine Rolle Fertig-Blätterteig. Gleich daneben lachte mich eine Rolle Flammkuchenteig an. Ich lies es auf einen Versuch ankommen, nahm sie mit und machte ein paar Quarkplunder mit Blätterteig und ein paar mit Flammkuchenteig.

Quarktaschen

Was soll ich sagen. Die Plunder mit Blätterteig und Heidelbeeren haben super geschmeckt, aber die mit Flammkuchenteig waren keine gute Idee. Macht das nicht. Er ist viel zu fest und dick. Die Quarktaschen schmecken damit irgendwie strange.

Füllung
  • 1 Packg. Quarkfein
  • 250g Magerquark
  • Schuss Milch
  • 1 Packg Creme Fraiche
  • 2 Packg Zitronenabrieb
  • das Mark einer Vanillestange
  • Prise Vanillezucker
Extra
  • 1x Eiweiß zum Bestreichen der Plunderstücke
Backzeit:

20-25 Minuten bei ca. 180°C

Im Grunde muss man bei dem Rezept nicht viel erklären. Zunächst lässt man den Teig etwas erwärmen, damit er sich später besser ausrollen lässt. Dann nimmt man sich eine Schüssel und vermischt alle Zutaten für die Füllung. Dann rollt man den Teig aus und schneidet kleine Vierecke zurecht, gibt 1 EL oder 2 (je nachdem) der Füllung rauf und fügt die Teigenden zu einem Knoten zusammen. Als würde man kleine Säckchen machen.

Das alles wird mit etwas Eiweiß bestrichen und kommt für ca. 20 Minuten in den Ofen.

 

Leichte Tarte mit Vanillecreme

In Baden-Württemberg würde man dazu „Dünnerle“ sagen

Ich bin heute bei Frau H. von „Ein Potpourri der Sensation“ zum Backen eingeladen. Es gibt Tarte. Süße Tarte mit einer feinern, dünnen Cremeschicht. Boah das wird gut. Auslöser für dieses deliziöse Treffen, war unser Anspruch (jeder auf seine Art) den Zuckerkonsum für einen kurzen Moment unseres sinnvollen Dasein auf diesem Planeten zu drosseln.

Blätterteig-Dünnerle

Als kleines Schmankerl und Belohnung gibt’s Sekt und Tarte.

Rezept
  • 1 Rolle TK Blätterteig oder Tarteteig
  • 250g Speisequark
  • 1 Becher Creme Fraiche
  • 1 Packung Vanilleextrakt
  • 1 Packung Zitronenschale
  • 1 Tüte Pudding-Creme (kein Pudding, sondern so ein Pulver, womit man Obsttorten-Belag machen kann. Heißt auch direkt “Puddingcreme”)
  • Prise Zimt
  • etwas Mehl zum Bestreuen der Kuchenform
  • Kein Zucker (der Blätterteig und alle anderen Zutaten sind schon süß genug. Zucker ist hier überflüssig)
  1. Zuerst holt man den Blätterteig aus dem Kühlschrank und rollt ihn etwas aus. Man braucht für die Tarte eine klassische flache Tarteform.
  2. Ist der Blätterteig ungefähr groß genug, um in die Form zu passen, bestreut man ihn etwas mit Zimt. Nicht zu viel, soll ja nur etwas Geschmack geben. Die Tarteform wird dann etwas mit Mehl bestreut, damit der Blätterteig nicht festklebt.
  3. Anschließend wird der Teig in die Form gelegt. Mit der Zimt- Seite nach oben. Man kann ihn etwas zurecht ziehen, so dass er überall etwas rüberguckt. Da er von Hause aus rechteckig angelegt ist, hat man sowieso 4 Ecken die überstehen.
  4. Die klappt man dann in die Formmitte ein. Damit hat man automatisch hier und da einen doppelten bzw. dickeren Boden.
  5. Dann macht man den Belag. In eine Schüssel kommt der ganze Becher Creme Fraiche, die Hälfte der Packung (oder ein großer EL)  Speisequark, die Zitronenschale, die Vanille und wird gut umgerührt.
  6. Der Ofen kann schon mal auf ca. 200°C vorgeheizt werden.
  7. Nun kommt das Pudding-Creme Pulver in die Creme. Schnell umrühren, denn es sorgt für die Festigkeit der Masse.
  8. Der Tartebelag soll recht dünn bleiben und geht beim Backen eh noch etwas auf. Also bei mir bleibt manchmal 1/4 übrig. Aber das bleibt ja jedem selbst überlassen.
  9. Die Tarte kommt dann für ca. 20min in den Ofen. Immer zwischendurch mal einen Blick werfen und nach eigenem Ermessen die Tarte rausholen.

Das wars auch schon. Bis jetzt fanden es alle lecker, eben weil sie nicht so süß und schwer ist. Dann lasst es euch schmecken :)