Upside Down Birnenkuchen

Heute steht die Welt auf dem Kopf: Gestürzter Birnenkuchen

Cake Affairs - Upside Down Birnenkuchen

Cake Affairs – Upside Down Birnenkuchen

Meine Schwester hat mir neulich dieses kleine zuckersüße Schmuckstück gebacken, dass ich dir heute präsentieren will. Sie hat es aus einer Zeitschrift von Jamie Oliver und etwas abgewandelt. Vielen Dank liebste Schwester!

Rezept
  • 3 frische Birnen (besser harte Birnen als sehr reife)
  • 150g Butter (warm)
  • 300g Zucker
  • 2 Eier
  • 175g Mehl
  • Saft und Schale von 2 Orangen (Bio)
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 2 EL Joghurt
  • 50g Pistazienkerne
Zubereitung

Für den gestürzten Birnenkuchen heizt man wie immer den Ofen erst einmal auf 180 Grad vor. Springform mit herausnehmbaren Boden einfetten und dann mit Backpapier auslegen. Der Kuchen lässt sich damit nachher besser stürzen.

Die Birnen

Birnen sechsteln und mit 65g Butter und 150g Zucker in eine Pfanne geben. Den Orangensaft und die Schale dazu geben und auf mittlerer Stufe erhitzen. Das alles wird dann 10 Min geköchelt. Dann einmal umrühren und die Hitze erhöhen (für ca.10 Minuten) bis der Zucker karamelisiert und dunkelbraun wird. Anschließend kommen die Birnen auf den Boden der Springform und man lässt den Karamel darauf träufeln und fest werden.

Jetzt machst du den TEig:

Dazu nimmst du den restlichen Zucker und die restliche Butter und schlägst sie in einer Schüssel schaumig. Dazu kommen Eier, Mehl, Backpulver und Zimt. Das alles miteinander vermischen und den Joghurt hinzugegeben. Die Masse wird jetzt über die Birnen gegeben und zusammen 35-40 Minuten gebacken. Nachdem er fertig ist, warte einige Minuten bis er abgekühlt ist und stürz ihn dann auf einen großen Teller. Zum Anrichten kannst du die Pistazien und (wenn du noch was übrig hast) die Orangenschale auf den Kuchen streuseln.

Ich warne dich schon mal vor: Er ist gut. Die Birnen mit der karamelisierten Decke sind echt mal was anderes. Außerdem ist er nicht trocken, sondern saftig. Aber er ist  vor allen Dingen süß. Probier ihn  gern mal aus und schreib mir, wie du ihn fandest. Viel Spaß.

Fluffiger Käsekuchen mit Schokoboden und Heidelbeeren

Kääääsekuchen! JEAH!

Zu Weihnachten bekam ich ein knaller  Geschenk von meinem Freund: Ein Teubner-Backbuch! Wahnsinn. Natürlich wollte ich direkt etwas daraus nachbacken. Nach einigem Blättern fiel die Wahl auf den Kinderklassiker schlechthin: Käsekuchen. Mein Plan war ein luftiger Käsekuchen mit Heidelbeeren.

Im Buch hieß es „Käsekuchen mit Portwein-Aprikosen“. Da ich keinen Portwein im Haus hatte, hab ich das mal weggelassen und als Füllung für den Quarkteig einfach Heidelbeeren genommen.

Mürbeteig:
  • 150g Mehl (Typ 405)
  • 80g kalte Butter
  • 3 EL feiner Zucker
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz
Schokobiskuit:
  • 3 Eier
  • 40g Butter
  • 3 EL Kakao
  • 90g Zucker
  • 80g Weizenmehl
Quarkmasse:
  • 1 Vanilleschote oder Vanilleextrakt
  • 1 Packg. Zitronenabrieb
  • 4-5 Eier
  • 100g Zucker
  • 500g Quark
  • 200g Sahne
  • Packung Heidelbeeren

Zunächst den Mürbeteig vorbereiten, in Folie wickeln und ein paar Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend den Ofen auf 180 Grad vorheizen und den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen. Dann die Eier trennen, die Butter schmelzen und den Kakao bereit halten.  Die Eiweiße steif schlagen und die Hälfte des Zuckers reinrieseln lassen. Dann das Mehl durchsieben und langsam in den Eischnee einarbeiten. Dann kommt die geschmolzene Butter und der Kakao rein. Schön vorsichtig, damit die Luftbläschen nicht vollends kaputt gehen. Diese Masse wird jetzt auf dem Backpapier gleichmäßig verteilt und im Ofen ca. 15 Minuten gebacken. Wenn der Boden fertig ist, lass ihn etwas auskühlen. Dann kannst du den Mürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen, ausrollen und auch ca. 5-8 Minuten im Ofen anbacken.

Jetzt gehts an die Quarkfüllung: Zuerst die Eier trennen. Dann wieder die Eiweiße mit der Hälfte Zucker steif schlagen und in einer anderen Schüssel den Quark mit dem Zitronenabrieb, dem Vanillemark oder Extrakt, den Eigelben und dem restlichen Zucker verrühren. Dann die Sahne schlagen und und dem Eisschnee unterheben. Das alles wird jetzt mit der Quarkmasse vermengt. Als kleines Finish kannst du ein paar Heidelbeeren unterheben.

Im letzten Schritt wird jetzt der Schokoboden von dem Backpapier abgezogen und auf den Mürbeteig in der Springform gelegt. Darauf gibst du jetzt die Quarkmasse und streichst sie etwas glatt. Jetzt kommt er endlich in den Ofen. Nach ca. 15 Minuten kannst du ihn kurz rausnehmen und die Oberfläche mit einem Messer einritzen. Dann kommt er noch mal 25 Minuten rein.

Tipp:

Wenn du willst, kannst du beim Servieren noch etwas Puderzucker auf den Kuchen streuen.

Quarktaschen mit Heidelbeeren

Zusammen mit Freunden schmecken sie gleich viel besser

Neulich war ich zu einem Kaffeekränzchen in Moabit eingeladen und wollte, für einen besseren Transport mit dem Fahrrad, das Rezept meiner Vanillecreme Tarte nehmen und daraus kleine Quarktaschen machen. Der einzige Unterschied zum Tarte Rezept sind eigentlich nur die Heidelbeeren. Leider gab es im Supermarkt nur noch eine Rolle Fertig-Blätterteig. Gleich daneben lachte mich eine Rolle Flammkuchenteig an. Ich lies es auf einen Versuch ankommen, nahm sie mit und machte ein paar Quarkplunder mit Blätterteig und ein paar mit Flammkuchenteig.

Quarktaschen

Was soll ich sagen. Die Plunder mit Blätterteig und Heidelbeeren haben super geschmeckt, aber die mit Flammkuchenteig waren keine gute Idee. Macht das nicht. Er ist viel zu fest und dick. Die Quarktaschen schmecken damit irgendwie strange.

Füllung
  • 1 Packg. Quarkfein
  • 250g Magerquark
  • Schuss Milch
  • 1 Packg Creme Fraiche
  • 2 Packg Zitronenabrieb
  • das Mark einer Vanillestange
  • Prise Vanillezucker
Extra
  • 1x Eiweiß zum Bestreichen der Plunderstücke
Backzeit:

20-25 Minuten bei ca. 180°C

Im Grunde muss man bei dem Rezept nicht viel erklären. Zunächst lässt man den Teig etwas erwärmen, damit er sich später besser ausrollen lässt. Dann nimmt man sich eine Schüssel und vermischt alle Zutaten für die Füllung. Dann rollt man den Teig aus und schneidet kleine Vierecke zurecht, gibt 1 EL oder 2 (je nachdem) der Füllung rauf und fügt die Teigenden zu einem Knoten zusammen. Als würde man kleine Säckchen machen.

Das alles wird mit etwas Eiweiß bestrichen und kommt für ca. 20 Minuten in den Ofen.

 

Mini-Gugelhupf mit Birne

Klein, aber Fein.

Der Anlass für diese Gugelhupfe war der Kindergeburtstag eines 8-Jährigen. Zur Familienfeier bringt man natürlich etwas mit und im besten Fall, etwas dass die anderen aus der Familien nicht auch gebacken haben.

Rezept
  • 180g Mehl
  • 30g Speisestärke
  • 0.5 Pckg Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 85g Butter (weich wenn möglich)
  • 30g Zucker
  • 1 Pckg Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 1 Pckg Zitronenabrieb
  • 2 Birnen

 

Zuerst wird Mehl, Salz, Speisestärke und Backpulver miteinander vermischt. In einer 2. Schüssel fügt man anschließend die Eier, den Zucker und Vanillezucker mit Butter zusammen und rührt alles schaumig. Die Mehlmischung im nächsten Schritt unter die Eiermischung hinzufügen und zuletzt die Birnenraspel unter den Teig geben.

Alles zusammen in die Gugelhupfförmchen geben und für 15Min in den vorgeheizten Ofen bei 175°C backen. Aber wie gesagt – ich hab es mit dem Teig in den Förmchen gut gemeint und sie bis zum Anschlag gefüllt. Entsprechend kam er hoch und ich hätte mir aussuchen können, ob ich Muffins oder Mini-Gugelhupfe glasieren will.

Ich hab die Förmchen noch einen Moment am Fenster auskühlen lassen, bevor ich den Teig herausgetrennt habe. Nun brauchst du die Gugelhupfe (ich habe mich für Gugelhupfe entschieden) nur schön glasieren und mit bunten Streuseln verzieren. Fertig und ab dafür.

Leichte Dinkelplätzchen

Leichte, leckere Dinkelplätzchen

Habe mich schon von dem Weihnachtsfieber anstecken lassen (obwohl es im Herbst total absurd ist) und die ersten Dinkelplätzchen gebacken.

Rezept
  • 150g Butter
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 1 Pck. Backpulver
  • 100g Dinkelkleie
  • 200g Dinkelmehl
  • Butter und Zucker mit dem Handrührgerät zu einer Masse verrühren und anschließend das Mehl, die Kleie und das Ei hinzufügen.

p20121006-1418331Den Ofen auf 200 Grad vorheizen und aus dem Teig kleine Kügelchen formen, die man dann mit der Hand kurz plattdrückt. Ab auf´s Blech und für ca. 10min in den Ofen. Nach der Backzeit habe ich den Herd ausgemacht, die Plätzchen umgedreht und sie mit der Restwärme noch ein paar Minuten von der unteren Seite gebacken.

Fertig. Ist wirklich sehr einfach.
Sie gehen ziemlich auf, sind leicht und fluffig. Man könnte auch kleinere Plätzchen formen, dann sehen sie aus wie italienisches Kaffeegebäck. Schmecken nur anders. ;) (Ist halt kaum Zucker drin )

Mein Rezept für herzhaftes Dinkelbrot

Mein absolutes Lieblingsbrot – knuspriges Dinkelbrot

Seit einiger Zeit backe ich mir mein Brot selbst. Man hat die absolute Kontrolle über die Zutaten und nichts, wirklich nichts geht über den Moment, wenn das Brot frisch aus dem Ofen kommt man den Kanten mit salziger Butter isst. Ein Traum.

Cake Affairs Dinkelbrotr.

Ich koch und backe zwar viel, aber ich versuche auch immer den Aufwand relativ gering zu halten. Deswegen bereite ich für dieses Brot auch keinen Vorteig oder anderen Schnick Schnack vor. Geht auch so.

Rezept:
  • 500g Dinkelmehl
  • 100/150g Dinkelkleie oder was man sonst so drin haben will
  • ca. 2 EL Leinsamen für den Teig
  • ca. 2 EL Sesam oder Salatkerne für die Kruste
  • Prise Salz
  • Prise Kümmel (optional)
  • 1 Pckg. Hefe
  • Schale lauwarmes Wasser (Müslischale z.B.)

Also was die Zutaten angeht, bleibt es ja jedem selbst überlassen, was er da alles reinmacht. Ich finde den Kümmel total lecker, aber wie gesagt – wer es nicht mag, macht sich eben was anderes rein. Ich mach mir z.B. kein Zucker rein und finde persönlich, dass er mir nicht fehlt. Aber das bleibt ja auch jedem selbst überlassen.
Zuerst werden die trockenen Zutaten vermischt, dann der Hefewürfel reingebröselt.

Anschließend kommt das lauwarme Wasser hinzu (es muss leider wirklich lauwarm sein, denn ist es zu heiß, geht die Hefe nicht auf). Ich mach das meist nach Gefühl, der Teig soll ja nicht zu trocken, aber auch nicht zu nass sein.

Also schön nach Gefühl Wasser rein und mit dem Knethaken rühren. Wenn die Masse langsam glatt wird und immer weniger Klumpen zu sehen sind (nach 3-4 min) dann kommt das Ganze für eine Stunde ins Federbett.

Hier müsste man nur aufpassen und den Topf oder die Schüssel auf ein Blech stellen, oben noch einen Deckel drauf und am besten drum herum noch ein Tuch. Denn wenn man den Topf pur unter die Decke stellt und der Teig aufgeht, hat man alles im Bett. Deswegen Obacht und schön absichern. :)

Nach einer Stunde kann man schon mal den Herd auf 200 Grad vorheizen. Ich nehme für das Brot meist eine normale Kuchen-Kastenform. Die bestreiche ich dünn mit etwas Olivenöl, gebe den Teig hinein und bestreiche ihn oben noch mit Wasser – für die Kruste. Wer es mag, streuselt jetzt noch etwas Sesam rauf.

Schließich kommt das Brot zusammen mit einer extra ofenfesten Schale mit Wasser in den Herd.  Eine Stunde warten und fertig. Ich finde, das ist echt kein Aufwand im Vergleich zu dem Geld. was ich eingespart habe und dem Geschmack, der mich erwartet.