Preiselbeer Cupcakes (vegan)

Endlich wieder backen! Meine ersten veganen Preiselbeer-Cupcakes

Ich habe leider lange nicht mehr gebacken – dabei hat es mich immer in den Fingern gejuckt. Heute morgen bin ich aber aufgewacht, dachte an die mitgebrachten Preiselbeeren aus dem Garten meiner Mutter und legte direkt los.

Da ich gerade eine Ernährungsumstellung zum Veganismus mache, versuche ich immer mehr vegan zu Backen und zu Kochen. Es stimmt, man muss sich mit dem Thema auseinandersetzen, viel lesen, recherchieren und etwas guten Willen an den Tag legen. Hat man das alles gemacht, fällt einem die Auswahl an Lebensmitteln aber leicht. Leichter als gedacht. (Es ist echt nicht so ein Drama, wie es öfter in Artikeln dargestellt wird.) Nach einer Woche veganer Ernährung muss ich sagen, mir gehts gut. Richtig gut. Aber ich schweife ab, hier soll es nicht um den Veganismus gehen, sondern um die Preiselbeer Cupcakes. Ich habe den Teig geteilt – in einen hellen und einen dunklen. Denn ich wollte unbedingt mal Carob ausprobieren. Carob ist eine Alternative zu Kakao und wird aus den Früchten des Johannisbrotbaums gewonnen. Carob hat nicht nur weniger Kalorien (255 kcal/100 g) als Kakao, es enthält zudem auch ß-Carotin, Kalzium, Eisen und Ballaststoffe. Zudem ist es frei von den anregenden Stoffen Theobromin und Koffein (für mich jetzt nicht zwingend ausschlaggebend, aber wer es braucht..). Man kann sich den Geschmack etwas karamelliger als Kakao vorstellen, ist aber genauso gut. Ich mag es.

Nun aber zum Rezept. Ich habe 1 TL Carob genommen, weil ich erstmal vorsichtig mit der Mengenangabe sein wollte. Jetzt, nachdem mein Freund und ich die Muffins gegessen haben, würden wir empfehlen mehr zu nehmen, vielleicht 5 TL. Die Muffins waren zwar schokoladig dunkel, aber geschmacklich hat man das Carob nicht wirklich wahrgenommen. Beim nächsten Mal nehme ich auf jeden Fall mehr.

Rezept für 10 Muffins:
  • 200g Mehl (Typ  405)
  • 100g Zucker
  • 3 EL Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Orangenschale
  • 100ml Speiseöl
  • 150ml Pflanzenmilch
  • 1 TL Carob
  • ca 6 EL Preiselbeeren

Zuerst werden die trockenen Zutaten miteinander vermischt. Dann kommen Öl und Pflanzenmilch hinzu. Alles mit dem Rührgerät mixen und anschließend die Preiselbeeren vorsichtig unter den Teig heben. Ich habe dafür eine Gabel genommen, um die Preiselbeeren nicht zu zerquetschen. Den Ofen auf 175°C mit Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Teig in zwei Hälften aufteilen. Entweder in zwei Schüsseln, oder aber du befüllst einfach die ersten Muffinförmchen mit dem hellen Teig  und lässt dir noch etwas für den dunklen Teig in der Schüssel. Hier habe ich mit einer Gabel das Carobpulver eingerührt und anschließend auch in die Förmchen gefüllt. Dann kommt alles für 25min in den Ofen. Die Muffins waren weich, fluffig und man konnte das Papier gut abziehen. Sie haben uns echt gut geschmeckt (alle zehn Muffins wurden noch am selben Tag vernascht).

Wer will kann aus dem Preiselbeersud, Puderzucker und Pflanzenmargarine natürlich noch ein rosa Frosting zaubern. Passt sicher auch gut.

Guten Appetit.

Backzeit

25min bei 175°C Ober- und Unterhitze

Grüner Smoothie mit Mangold und Brombeeren

Er nennt sich zwar Grüner Smoothie, ist aber eigentlich Violett

Ich habe zwar meine Fastenkur abgebrochen, aber die Smoothies kann ich ja trotzdem mixen und trinken. Einer der leckeren Smoothie Rezepte aus dem Buch „Grüne Smoothies“ ist dieser Mix aus Banane, Mangold, Zitrone und Salat.

Rezept:
  • 1 Banane
  • 100g Brombeeren (TK)
  • 4 Mangoldblätter (ohne Stil)
  • 4 Blätter Romanasalat
  • 1/4 Zitrone geschält
  • 1/4 L Wasser
  • 1 / 2 Bund Petersilie

Das alles einfach zusammen in den Mixer geben und trinken.

Ehrlich gesagt gibt es Grüne Smoothies, die echt nicht gut schmecken. Dieser ist aber ganz nett. Einzig die Fruchtkerne hängen zwischen den Zähnen. Das ist überhaupt das Erste,  was ich gelernt habe: Lächle nie, wenn du grad einen grünen Smoothie getrunken hast! Nie! Du hast auf jeden Fall kleine grüne Blätter und violette Kerne von irgendwelchen Beeren zwischen den Zähnen. Sexy ist anders. Das mal am Rand.

 

2. Tag – Fastenkur mit Grünen Smoothies

Tag 2 der Fastenkur: Die Nacht war schrecklich

Ich bin um 2 Uhr morgens aufgewacht. Hatte leichte Kopfschmerzen an der Schläfe und Hunger. Eine Stunde Instagram Verlauf durchgucken und eine Wärmflasche später bin ich dann glücklicherweise wieder eingeschlafen.

Am Morgen ging es mir richtig schlecht. Die Kopfschmerzen waren immer noch da und etwas stärker geworden. Dazu war mir richtig übel und jegliche Kraft in meinem Körper verschwunden. Wie ein nasser Sack schlurfte ich in gebeugter Haltung in die Küche. Aufrecht stehen ging gar nicht. Ich wandelte mir den Frühstückssmoothie aus dem Buch etwas ab und fügte noch eine Banane und etwas Soyajoghurt mit Wasser hinzu. War irgendwie keine gute Idee. Ich trank ihn zwar nur in kleinen Schlucken, aber schon beim 2. Glas rannte ich ins Bad und naja.. was man so macht bei Übelkeit.

Die nächsten 3 1/2 Stunden bin ich dann gar nicht aus dem Bett gekommen. Zwischen dem Trinken von  Minischlucken Wasser, den Versuchen zu schlafen und sich von einer Seite auf die andere zu wälzen, dachte ich imme

r mehr daran, dass mir die Reaktion meines Körpers etwas zu heftig ist. Im Internet wurde zwar von Fastenkrisen berichtet, aber sollte das so sein?

Ich entschied mich dem noch eine Chance zu geben, mit aller Kraft aufzustehen, zu duschen und mir den Mittagssmoothie zu machen. Meist hilft duschen ja. In diesem Fall wohl nicht, da mir unter laufendem Wasser schwarz vor Augen wurde, ich zurück ins Bett rannte und die Beine hochlegte.
Ok. Ich hör auf. In der Dusche allein zusammenklappen ist mir dann doch zuviel – Fastenkrisen hin oder her. Ich wartete einen Moment bis es mir wieder besser ging, schlurfte wieder in gewohnter Haltung in die Küche und kochte mir zwei kleine Kartoffeln.

Auch die musste ich zwar wegen der anhaltenden Übelkeit etwas runterwürgen, aber nach einer Stunde ging es mir deutlich besser. Ich aß noch eine Banane und konnte dann wieder aufstehen.

Die Kopfschmerzen werde ich heute wohl nicht mehr loswerden, auch fühle ich mich noch wie ein angeschossenes Reh, aber zumindest hab ich wieder Kraft in den Beinen.

Ich breche das Fasten an dieser Stelle ab. Mir war die Nacht und der halbe Tag bis jetzt zu heftig.
Ich werde mir diese Woche weiterhin Grüne Smoothies mixen (hab ja noch die Küche voll mit Gemüse) und sie vielleicht auch anstatt einer ganzen Mahlzeit trinken, aber das richtige Fasten breche ich ab. Schade. Aber mein Wohlbefinden geht über den Test einer Fastenkur.

Mein Tagebuch der 7 Tage Fastenkur mit Grünen Smoothies

7 Tage Heilfasten mit grünen Smoothies

Ich wollte schon immer mal Fasten. Bislang nahm ich an, dass es nur eine Methode gibt, um gut zu fasten – ich spreche vom Einkochen frischen Gemüses, um dann die nahrhafte Brühe zu trinken.

Im Zuge meiner Leidenschaft für Smoothies, las ich irgendwann in einem Foodblog, dass es man auch mit Grünen Smoothies fasten kann. Daraufhin habe ich mir ein Buch über  Grüne Smoothies gekauft „Grüne Smoothies – Die gesunde Mini-Mahlzeit aus dem Mixer“ und mich ausführlich informiert.

imageIn diesem Buch wird eine 7 Tage Kur beschrieben, die ich heute starten werde. Für die Smoothies benötige ich Gemüse, Obst und Kräuter. Das Gemüse und Obst war recht leicht zu beschaffen. Bei den Kräutern und Blättern wird es etwas schwieriger. Viele Kräuter kenn ich gar nicht und musste sie erst mal googlen. Bei der Beschaffung habe ich mich dann an Online-Apotheken gewannt und sie dort bestellt.

Auf folgende Punkte soll man bei den Smoothies achten:

    • am Tag 2 bis 2 1/2 Liter Smoothies trinken
    • die Zutaten der Smoothies variieren (nicht immer dieselben nutzen)
    • hoher Wasseranteil im Smoothie – mind. 400ml auf 1L Füllmenge im Mixer
    • zusätzlich jede Menge Wasser und Tees trinken
    • unterstützend Darmentleerung(en) durchführen

mein 1. Tag.

Morgens:

3/4 L insg.: 2 Birnen, 1 Handvoll Lindenblätter, 1/4 L Wasser.

Da die Lieferung aus der Apotheke noch nicht da ist, werde ich auf die Lindenblätter verzichten und stattdessen etwas anderes hinzufügen. Ich tendiere noch zwischen Romanasalat und Zitonenmelisse.

Mittags:

1 L insg: 1 Banane, 200g Brombeeren (TK), 10 Gojibeeren, 4 große Mangoldblätter, 4 Blätter Romanasalat, 1/2 Bund Petersilie, 1/4 Zitrone (geschält), 1/2 L Wasser

Gojibeeren hab ich nicht. Dafür Acaibeeren-Pulver. Acai Beeren gehören genauso zu den so genannten Super Foods und sind sicher genauso gut. Brombeeren sind mir frisch etwas zu teuer, daher habe ich mit TK Beeren gekauft.

Abends:

1/2 L ings.: 4 Taubnesseln, 10 Kamillenblüten, 1/2 Handvoll Spinat, 1 TL Honig, 1/4 L Wasser

Bei diesem Rezept wirds schwierig. Ich habe weder Taubnesseln, noch Kamillenblüten. Ich werde also zum Spinat etwas Gurke und Löwenzahnpulver hinzufügen. Muss reichen.

Ich freue mich. Bin gespannt und werde berichten.

Chocolate Cupcake mit Topping (vegan)

Mein Freund, der vegane Chocolate Cupcake

Cake Affairs - Chocolate Cupcake

Cake Affairs – Chocolate Cupcake

Für 12 Chocolate Cupcakes habe ich folgende Zutaten genommen:

Rezept für den Teig:
  • 350g Mehl
  • 350ml Soyamilch mit Vanille Geschmack
  • 200g Rohzucker
  • 170g Pflanzenmargarine
  • 100g Zartbitterkuvertüre
  • 2 EL Eiersatz (gibts im Bioladen oder Reformhaus)
  • 1 EL Speisestärke
  • 1-2 El Speiseöl
  • 1 TL Vanille Extrakt
  • 1 Päckchen Backpulver
Rezept für die Buttercreme
  • 150 g weiche Alsan Pflanzenmargarine
  • 250g Puderzucker
  • 3 TL warmes Wasser
  1. Ich habe zu Beginn die Kuvertüre und die Margarine über einem heißen Wasserbad geschmolzen und das Vanille Extrakt hinzugegeben. Nebenbei habe ich alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischt – also Mehl, Backpulver, Speisestärke, Eiersatz.
  2. Dann habe ich zu der Mehlmischung nach und nach die Soyamilch hinzugegeben. Und anschließend auch die noch warme geschmolzene Kuvertüre.
  3. Jetzt den Ofen vorheizen. Auf 180Grad.
  4. Der Teig wird jetzt mit einem Schneebesen vermengt und kurz abgeschmeckt ;)
  5. Fülle jetzt den Teig in die Muffinförmchen
  6. Ab in den Ofen für 20 Minuten.

Nachdem sie abgekühlt sind, kannst du sie auch schon mit dem Frosting verzieren.

Grüner Smoothie mit Gurke und Kresse

Mein 1. Versuch: ein Grüner Smoothie mit allem, was die Küche hergab

Heute Mittag hat es mich überkommen. Die halbe Gurke, die noch in meinem Kühlschrank lag und die Kresse auf meinem Fensterbrett lachten mich heute so an, dass ich dachte: Heute seid ihr dran.

Cake Affairs – Grüner Smoothie mit Gurke und Kresse

Ich hab etwas gegoogelt, welche Zutaten die meisten Leute so nehmen, was passt, was nicht passt und mich entschieden auf gut Glück einfach das zu nehmen, was in meiner Küche noch vorhanden war. Die Wahl fiel auf eine Salatgurke, Romanasalat, eine Banane und Zitronenmelisse. Im Grunde alles, was ich auch in einen Salat packe. Nur dieses Mal püriert und mit Wasser vermischt. Jetzt hab ich die Hälfte getrunken und muss sagen, dass es so schmeckt, wie ich es mir eben vorgestellt habe. Grün. Nach Salat. Aber gut. Ich glaube, beim nächsten Glas werde ich mir aber noch eine Prise Salz rein machen. Und Pfeffer.

Mein Rezept:
  • 1/2 Salatgurke
  • 4 Blätter Romanasalat
  • 750ml Wasser
  • 1 Banane
  • ein paar Blätter Zitronenmelisse
  • ungefähr eine Hand voll Kresse
  • etwas von meinem Grünen Tee von heute Morgen (kalt)

Das alles schön durchmixen und trinken.